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Bei der Anlage des Frankenwein-Lehrpfades auf der
Abtswinder Gemarkung, die auf eine Initiative von Georg Eckoff
zurückgeht, haben neben der Gebietswinzergenossenschaft in Repperndorf,
dem Fremdenverkehrsverein und dem Amt für Flurbereinigung in Würzburg,
dem Wasserwirtschaftsamt in Schweinfurt, der Bayerischen Landesanstalt
für Wein- und Gartenbau in Würzburg auch die Vereinigung
"Frankenwein Frankenland e.V." ebenso die Marktgemeinde
Abtswind, insbesondere die dortigen Winzer Pate gestanden. Der 1. Bayerische Weinlehrpfad mit Weinlehrgarten wurde am 11. Juni 1971 eingeweiht. Der durch die Hanglagen "Schild" und "Altenberg" führende Weinbergsweg ist durch Fassböden und Pokale markiert, deren launige von H.-H. Kopp verfassten Inschriften samt den entsprechenden Illustrationen von H. Weber den Besucher über die Arbeitsabläufe in den Weinbergen berichtet, die in den Ertragslagen mit Müller-Thurgau sowie mit Silvaner,Perle und Scheurebe bepflanzt sind. Dazu demonstrieren etwa 20 mit weiteren Rebsorten bestockte Kleinparzellen das breite Spiel der in Franken vertretenen Rebentypen, das sich dem aufmerksamen Betrachter im individuellen Austrieb, in Habitus und Ansatz der Stöcke und schließlich im Behang präsentiert. In das Sortiment sind auch zwei Unterlagssorten einbezogen, um die große Bedeutung zu demonstrieren, die diesem Züchtungszweig überall dort zukommt, wo - wie hier die Weinberge ausschließlich mit Pfropfreben bepflanzt werden. |
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An der höchsten Stelle
des Weinlehrpfades lädt ein aus Alabaster gemauertes Rondell
mit Tisch und Bänken den Besucher zu einem geruhsamen Ausblick ein. Im weiten Bogen sieht man bei guter Sicht bis zu 100 km in Spessart und Rhön. |