Geschichte » Gedicht über Abtswind

Abtswind
von Rudolf Kneifel, Frankenthal März 2006 Abtswind, du Ort am Steigerwald
Die Landschaft ist so schön.
Zwölfhundert Jahre bist du alt,
an deinem Ortsbild kann man´s  seh´n.

Zwei Tore musst du nun passieren
um in dem Ort zu landen.
Du blickst in viele Höfe rein
wo Mensch und Tier sich fanden. Die Menschen hier, die freuen sich
wenn viel von auswärts kommen,
Die stell´n dir Wein auf ihren Tisch
du bist herzlich willkommen! Die Kirche ist der Mittelpunkt
im Ortskern steht sie da.
Fünfhundert Jahre ist sie alt
ein schönes Bauwerk, ja! Das Pflaster ist noch, wie es war,
am Ursprung für die Wagen,
für Holzabfuhr und Weinbau, klar.
Die viele Ernte konnte man nicht tragen.
Noch heute ist der Wein so gut,
den viele Menschen kosten.
Wir pflegen ihn mit frohem Mut
kommt her, lasst uns nicht rosten. Rundherum ist viel Natur,
manch Berge und auch Höh´n,
auch Schlösser gibt es hier.
Kommt her, hier könnt ihr seh´n. Im Ort, da gibt’s noch alte Gassen
die man heut noch selten sieht.
Doch glaubt es mir, ich will´s nicht lassen
dass mich´s noch oft nach hierher zieht. So manches aus der alten Zeit,
erinnert mich trotz vieler Falten.
Ich denk zurück noch ganz sehr weit,
das Ortsbild blieb erhalten. Nicht jeder, der geboren hier
blieb da für alle Zeit.
Er ging hinaus und blieb dafür
als Gast und Freund bereit.